Obwohl Katzen den Ruf haben, zurückhaltend und manchmal unsozial zu sein, vor allem im Vergleich zu Hunden, ist dies nicht ganz richtig. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass es gar nicht so schwierig ist, mit Haustieren in ihrer Sprache zu kommunizieren - man sollte nur nicht wie ein Mensch lächeln und die Zähne fletschen, sondern besser wie eine Katze lächeln und die Augen zusammenkneifen, schreibt Science Alert.

In einer neuen Studie haben sich Wissenschaftler der Universität Sussex im Vereinigten Königreich darauf konzentriert, Menschen dabei zu helfen, das Katzenalphabet zu entschlüsseln und endlich eine gemeinsame Basis mit ihren Haustieren zu finden.

Katzen können mit Menschen kommunizieren. Quelle: petpop.сom

Laut Studienautorin Karen McComb gibt es ein gewisses katzenhaftes Lächeln - Haustierbesitzer haben wahrscheinlich schon bemerkt, dass eine entspannte und zufriedene Katze mit "teilweise geschlossenen Augen" sitzt und langsam blinzelt. Wissenschaftler sind zu dem Schluss gekommen, dass dies das Lächeln von Katzen ist, und offenbar können Menschen mit ihren Haustieren kommunizieren, indem sie diese Ausdrücke nachahmen.

Im Rahmen der Studie wurden zwei Experimente durchgeführt. Während der ersten blinzelten die Besitzer langsam zwei Dutzend Katzen aus 14 verschiedenen Haushalten an. Nachdem es sich die Katzen in einem ihrer Lieblingsplätze bequem gemacht hatten, wurden die Besitzer gebeten, sich etwa einen Meter von der Katze entfernt hinzustellen und langsam zu blinzeln, während die Katze sie ansah.

In dem Experiment zeichneten Kameras das Gesicht des Besitzers und die Schnauzen der Katzen auf und verglichen die Aufnahmen dann mit dem Video der Katzen, die ohne Menschen blinzelten. Die Ergebnisse zeigten, dass Katzen eher dazu neigten, ihren Menschen langsam anzublinzeln, wenn dieser ihnen langsam zublinzelte, als wenn keine Interaktion stattfand.

An dem zweiten Experiment nahmen ebenfalls knapp über 20 Katzen aus acht verschiedenen Haushalten teil. Diesmal waren es nicht die Besitzer der Tiere, die blinzelten, sondern die Forscher, die den Tieren zuvor nicht begegnet waren. Die Kameras filmten auch die Gesichter der Forscher und die Schnauzen der Personen, dokumentierten aber auch ihre Gesichter, wenn sie sich nur anschauten, ohne zu blinzeln.

Wie im vorangegangenen Experiment schauten die Forscher die Katzen an und blinzelten langsam, aber zusätzlich streckten sie die Hand nach der Katze aus. Die Forschung zeigt, dass die Katzen nicht nur eher zurückblinzelten, sondern sich auch eher der ausgestreckten Hand näherten, nachdem die Wissenschaftler geblinzelt hatten.

McComb zufolge ist ihre Studie die erste, die Licht auf die "universelle Sprache" der Kommunikation mit Katzen durch langsames Blinzeln wirft.

Quelle: focus.сom

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