Seit Jahrzehnten warnen Wissenschaftler davor, dass die Welt mit den unumkehrbaren Folgen der globalen Erwärmung konfrontiert wird, wenn nicht etwas unternommen wird. Leider hat die Menschheit nicht genug getan, und nun könnten die Skigebiete in den Alpen ihre luxuriösen Schneepisten verlieren, berichtet die Daily Mail.

In einer neuen Studie haben Forscher der Universität Basel herausgefunden, dass die Schneepisten immer weniger werden und damit auch der Skiurlaub in den Alpen bald in Vergessenheit geraten könnte. Die Wissenschaftler machen für die dramatischen Klimaveränderungen, die die Erde erlebt, die Erwärmung verantwortlich.

Niederschlag über den Alpen fällt eher als Regen. Quelle:University of Basel

Im Rahmen der Studie stellten die Wissenschaftler fest, dass es in den Alpen weiterhin Niederschläge geben wird, die jedoch bei steigenden Temperaturen zunehmend als Regen und nicht als Schnee fallen werden.

Die Forscher weisen darauf hin, dass das Problem der "kahlen" Pisten natürlich durch künstliche Beschneiungsanlagen gelöst werden könnte, was jedoch große Mengen an Wasser erfordern würde, so dass der Skiurlaub für Touristen noch teurer würde.

In der Studie analysierten die Wissenschaftler mehrere Aspekte der Pisten, darunter wo und wann sich der Schnee bildet und wie viel Wasser in einem der bekanntesten Skigebiete der Schweiz, Andermatt-Sedan-Dicentis, vorhanden ist. Die Wissenschaftler haben dann verschiedene Szenarien des Klimawandels mit diesen Informationen verknüpft - die Forscher fanden heraus, dass unter den derzeitigen Bedingungen die Schneesicherheit auf den Pisten nur für einen Zeitraum von 100 Tagen gewährleistet sein könnte.

Die globale Erwärmung lässt schneebedeckte Hänge schnell verschwinden. Quelle: pinterest.сom

Da die Temperatur auf der Erde jedoch immer weiter ansteigt, wird der Betrieb der Skigebiete über Weihnachten weitgehend von speziellen Schneekanonen abhängen.

Laut der Mitautorin der Studie, Dr. Erika Hiltbrunner, wird es vermutlich genug Schneekanonen geben, um die Skigebiete bis zum Ende des Jahrhunderts 100 Tage lang am Stück zu betreiben. Das kostet allerdings viel Geld, und damit steigen die Kosten für den Skiurlaub.

Forscher gehen davon aus, dass bis zum Ende des Jahrhunderts 80 % mehr Wasser - bis zu 540 Millionen Liter - benötigt werden, um den Betrieb von Skigebieten aufrechtzuerhalten, verglichen mit etwa 300 Millionen Litern heute. Es sei darauf hingewiesen, dass die Skigebiete heute zur Beschneiung Wasser aus dem örtlichen Alpsee verwenden. Das Problem ist jedoch, dass jährlich nicht mehr als 200 Millionen Liter Wasser für diesen Zweck verwendet werden können. Dies bedeutet, dass die Skigebiete zusätzliche Quellen erschließen müssen, um die fast 550 Millionen Liter Wasser zu erhalten, die für die künftige Versorgung der Pisten benötigt werden.

Quelle: focus.сom

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