Archäologen haben neue Entdeckungen im Sonnentempel des Matrius in der antiken Stadt Heliopolis gemacht. Die "Stadt der Sonne", wie sie genannt wird, ist eine der ältesten Städte im alten Ägypten seit der Zeit des Alten Reiches. Es ist die erste dynastische Periode in der Geschichte des alten Ägyptens, die Zeit der ersten und zweiten Dynastie der Pharaonen, die von etwa 3120 bis 2649 v. Chr. dauerte, schreibt HeritageDaily.

Einst war Heliopolis das Kultzentrum des Sonnengottes Atum. Später wurde diese Gottheit mit Ra und später mit Horus gleichgesetzt. Der altägyptische Pharao Nektaneb I., der von 380 bis 362 v. Chr. regierte, errichtete dort einen Sonnentempel als Zeichen der Verehrung und des Respekts.

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Obwohl der Gründer der XXX (Sebenniten), der letzten einheimischen ägyptischen Dynastie, nur 18 Jahre lang regierte, erlebte das alte Ägypten während seiner Herrschaft einen bedeutenden wirtschaftlichen Aufschwung. Darüber hinaus sind zahlreiche Kunstdenkmäler aus seiner Zeit erhalten geblieben, die eine Rückbesinnung auf die alten Traditionen zeigen, die lange vor der persischen Eroberung des Landes bestanden.

Ein Team von Archäologen des Instituts für Ägyptologie der Universität Leipzig arbeitet mit dem ägyptischen Ministerium für Tourismus und Altertümer zusammen. Sie haben auf dem Gelände des Freilichtmuseums von Matriya zahlreiche Überreste des Sonnentempels ausgegraben.

Insbesondere stießen sie auf Spuren eines Bodenbelags aus weißer Asche und Lehmsteinmauerwerk sowie einige Quarzitsteine aus der Zeit des Horemheb. Horemheb war ein altägyptischer Würdenträger und militärischer Führer, der später zum Pharao des Alten Ägypten aufstieg und von 1319-1292 v. Chr. regierte.

Insbesondere stießen sie auf Spuren von Fußböden aus weißer Asche und Lehmmauerwerk sowie auf einige Quarzitsteine aus der Zeit von Horemheb. Quelle:Ministry of Tourism and Antiquities

Bei den Ausgrabungen wurden auch Mauerwerk aus der Regierungszeit von Psammetichus I., einem altägyptischen Pharao, der von 664-610 v. Chr. regierte, sowie Fragmente des Kalksteinbodens, eine noch zu identifizierende königliche Statue, der Sockel der Statue von König Ramses II. und eine große Inschrift aus rosa Granit gefunden.

Dr. Dietrich Raue ist Kurator des Ägyptischen Museums an der Universität Leipzig. Er erzählt: "Wir konnten auch mehrere Teile von Statuen des Königs Ramses II. aus Quarzstein und ein Fragment aus der Zeit von König Ramses IX. entdecken."

Die Archäologen graben schon seit einiger Zeit, nämlich seit 2012, an der Fundstelle. Zuvor haben sie es bereits geschafft, hier die Reliefs und Inschriften gebaut Nektaneb der XXX-Dynastie, ein paar Elemente des Tempels Gebäude und Fragmente von Statuen, Fragmente von Quarzit-Statuen von Ramses II, ein Fragment des Obelisken von Osorkon I und das Heiligtum der Gottheiten Shu und Tefnut Zeiten Psammetichus II.

Quelle: focus.сom

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