Wilderei und der illegale Handel mit Stoßzähnen von Elefanten sind bis heute der Hauptfeind afrikanischer Elefanten.

Jedes Jahr sterben etwa 30.000 Tiere durch Wilderer auf dem Kontinent. Trotz des 1989 eingeführten internationalen Verbots des Schießens von Elefanten floriert der Elfenbeinmarkt und bedroht das allmähliche Aussterben der großartigsten Tiere des Planeten.

Dieser Elefant aus Simbabwe hatte Glück – er überlebte nach einem Treffen mit Wilderern. Die Täter schossen dem Tier in die Stirn, aber die Kugel blieb im Schädel stecken, ohne ernsthaften Schaden zu verursachen. Vielleicht konnte die Wunde mit der Zeit heilen, aber eine Infektion drang ein und sie begann zu eitern.

Der Elefant kam selbst zu Menschen. Quelle: goodhouse

Der erschöpfte Elefant ging wieder zu den Menschen in der Hoffnung, dass die menschlichen Hände, die ihm solche Schmerzen bereiteten, ihn jetzt retten können.

Zuerst verstanden die Wildhüter nicht, warum der Elefant absichtlich auf sie zuging. Aber als er näher kam, wurde es den Menschen klar: Er bat um Hilfe!

Ein Team von Tierärzten wurde gerufen und versetzte den Elefanten in den Schlaf, indem er einen Beruhigungspfeil darauf abfeuerte. Das tragbare Röntgengerät half den Spezialisten, die Situation einzuschätzen.

Menschen helfen dem großen Tier. Quelle: goodhouse

Die Wunde erwies sich als flach, aber stark eiternd, Sepsis konnte entstehen. In dieser Situation ist die Zeit der schlimmste Feind, daher wurde es beschlossen, das Tier nicht in die Klinik zu bringen, sondern die Operation direkt vor Ort durchzuführen.

Eine der schwierigsten Phasen war das Entfernen der Kugel, die fest in den Knochen steckte. Als sie es schafften, wurde die Wunde desinfiziert und vernäht. Die Tierärzte warteten, bis der Elefant aufwachte, um sicherzustellen, dass es dem Tier gut ging.

Nach der Anästhesie taumelte der Elefant ein wenig. Um aufrecht zu stehen, musste sich das Tier an einen Baum lehnen. Aber bald ging es sicherer. Der Elefant namens Pretty Boy wird jetzt in Ordnung sein. Die Tiere werden von den Wildhüter genau beobachtet, die alles tun, damit ihre Station nicht wieder in die Hände von Wilderern fällt.

Quelle: goodhouse

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