Jeden Tag legt Arya Fleischreste und Hundefutter, Wasser und leere Näpfe ins Auto. Sie fährt über die Insel: Sie kennt jeden streunenden Hund, der in einem verlassenen Haus lebt, sich im Dickicht versteckt oder am Strand bettelt. Arya und ihre Mitstreiter sind ständig damit beschäftigt, streunende Hunde einzufangen, zu behandeln und in ein neues Zuhause zu bringen.

Frau und Welpe.Quelle:goodhause.com

Saipan ist ein winziges Fleckchen, eine Insel, die sich mitten im Pazifischen Ozean verliert. Sie wurde von den Spaniern, den Deutschen, den Japanern und den Vereinigten Staaten beherrscht, und heute ist die Insel voller Touristen. Es ist voll von streunenden Hunden. Freiwillige Helfer tun ihr Bestes, um ihnen das Leben erträglich zu machen und ihre Zahl zu reduzieren. Sie füttern sie, fangen und sozialisieren sie.

Welpe.Quelle:goodhause.com

Bei einer ihrer Runden traf Arya einen bis zur Unkenntlichkeit abgemagerten Hund mit traurigem Blick. Die Frau bot ihr Futter an, und fünf winzige Welpen rollten unter den Füßen des Hundes hervor. Sie waren noch am Stillen, deshalb wurde der Hund so abgemagert. Ihr Fell krabbelte vor Flöhen und ihre Bäuche waren geschwollen, sie waren also voll von Parasiten.

Arya fügte mehr Futter hinzu, und als die Babys satt waren, legte sie sie in einen kleinen Plastikkorb. Jeder Welpe war nicht größer als eine Handfläche, alle fünf passten in den Korb und schliefen süß unter der warmen Decke im Kofferraum ein.

Die Mutter war schockiert, denn ihre Kinder waren ihr weggenommen worden! Keiner konnte dem Hund erklären, dass es zu seinem Besten war. Sie konnte nicht durch ein Versprechen, wiederzukommen, getröstet werden. Also rannte sie zum Auto, so schnell sie konnte.

Welpe.Quelle:goodhause.com

Aryas Herz brach - aber was konnte sie tun? Ein paar Tage mehr und die Kleinen wären an Hunger, Infektionen oder Parasiten gestorben. Sie brauchten sofort Hilfe.

Der Plan war, am nächsten Tag zur Hundemutter zurückzukehren, dann wieder und wieder, bis es ihr gelang, ihr Vertrauen zu gewinnen. Dann fangen Sie sie ein und kümmern sich um ihre Gesundheit, damit die Mutter wieder mit ihren Welpen vereint werden kann.

Die Babys wurden gewaschen, gestriegelt, gefüttert und in einer Box im Freiwilligenzentrum untergebracht.Sie sahen recht glücklich aus, wenn auch ein wenig verwirrt.

Frau und Welpe.Quelle:goodhause.com

Am nächsten Tag ging Arya auf eine weitere Runde und traf die Hundemutter. Es war, als hätte sie ihren Platz nicht verlassen und auf die Rückkehr des Autos gewartet. Die Hündin begrüßte sie freundlich, war aber überhaupt nicht am Essen interessiert. Sie ging weiter herum und schnüffelte an der Rückbank und dem Kofferraum, wo der Geruch ihrer Babys immer noch vorhanden war.

Beliebte Nachrichten jetzt

Wie drei älteste Wohngebäude der Welt aussehen, die noch bewohnt sind

Die Katze freundete sich mit dem Hund an und wurde seine Ärztin, als er Hilfe brauchte

Alles selbst: Ein junges Paar baute einen Doppeldeckerbus in sein Traumhaus um

Um in Mietwohnungen nicht zu wohnen, baute eine Frau selbst ein winziges gemütliches Haus

Mehr anzeigen

Die Frau streichelte sie und besänftigte die Hündin mit liebevoller Stimme, aber die Mutter war untröstlich. Als Arya ins Auto stieg, sprang der magere Hund plötzlich auf und sprang durch das offene Fenster auf den nächsten Sitz.

Und los ging's. Im Zentrum wurde auch Mama behandelt: gewaschen, desinfiziert, entwurmt. Sie akzeptierte die Leine und ertrug alle Behandlungen sanftmütig, bis sie das Quietschen ihrer Babys durch die Wand hörte. Es gab kein Halten mehr, sie riss sich von ihrem Sitz los und zog den Freiwilligen mit. Schließlich kam es zur Familienzusammenführung: Die Hündin stürzte sich auf die Welpen, und diese liefen ihr entgegen.

Die drei Welpen gingen schnell in ihr neues Zuhause, und die Mutterhündin und die beiden verbleibenden Babys warten nun auf ihre Besitzer.

Quelle: goodhause.com

Das könnte Sie auch interessieren:

Das Paar gab sein ganzes Geld aus, um ein Paradies für seine lieben Kaninchen zu bauen

Der Arzt baute nicht nur ein Tierheim, sondern ein ganzes Dorf für Hunde: Jetzt fühlen sie sich wohl