Zwei winzige Bärenbabys aus dem Himalaya wurden mutterlos zurückgelassen. Aber sie hatten Glück - es gab Menschen, die bereit waren, ihnen ein Dach über dem Kopf zu geben und sich um ihre Gesundheit zu kümmern. Jetzt sind die Beiden zusammen und nicht mehr einsam.

Während des Winterschlafs und der Laktation ist es illegal, Bären zu jagen, aber leider hören viele Wilderer nicht damit auf: Ein schlafender Bär ist nicht schwer zu entdecken und sehr leicht zu erlegen. Nachdem eine Bärin getötet wurde, werden die blinden Bärenwelpen manchmal am Straßenrand oder vor der Tür von Tierkliniken und Rehabilitationszentren für Wildtiere entsorgt.

Bärchen. Quelle: goodhouse.com

So wurde das erste Paar Jungtiere im Centre namens "Tiger" geboren. Zwei winzige Bären, jeder weniger als ein Pfund schwer, mit schweren Erfrierungen und noch nicht geöffneten Augen, wurden in einer Kiste am Straßenrand gefunden. Die Babies waren erst drei Tage alt. Die Tierärzte versuchten, sie so gut es ging zu versorgen. Leider war der Zustand der Babys zu ernst. Trotz der besten Bemühungen der Mitarbeiter des Zentrums verstarben die Babys nach 10 Tagen.

Am selben Tag brachte die Abteilung für Jagdkontrolle einen neuen Bewohner zu Tiger. Dieses Baby war etwas älter und stärker - sie war einen Monat alt. Das Baby zeigte großen Appetit und Lebenswillen: Das Kleine nahm sofort einen Schnuller an und begann gierig zu fressen. Sie wurde in einem kuscheligen Zimmergehege untergebracht und bekam einen Teddybären in ihrer eigenen Größe. Nachts schlief die Bärin mit ihrem kuscheligen Freund in einer Hundetransportbox ein.

Bärchen. Quelle: goodhouse.com

Es dauerte nicht einmal eine Woche, bis sie eine "Halbschwester" bekam. Ein unglücklicher und lächerlicher Unfall brachte das Bärenjunge ins Tierheim. Ein Mann ging durch den Wald und trat versehentlich auf eine Bärin, die sich für den Winter in einem flachen Betonbrunnen niedergelassen hatte. Die Bärin geriet in Wut, riss dem Mann das Bein ab und rannte davon, wobei sie ihre Tochter allein zurückließ. Der Mann rief die Rettungskräfte, die Spezialisten hinzuzogen, die das kleine Mädchen unter Beobachtung stellten.

Das Bein des Mannes wurde folgenlos genäht, die Jagdpolizei überprüfte ihn und stellte fest, dass keine Waffen oder Munition bei ihm gefunden wurden, es sich also um ein völlig unschuldiges Opfer handelt. Doch das kleine Bärenbaby hatte weniger Glück: Beobachter fanden heraus, dass die Mutter nicht zum Überwinterungsort zurückkehrte und nicht einmal in der Nähe umherwanderte. So musste das kleine Bärenbaby in ein Tierheim gebracht werden.

Die beiden Babys sind jetzt Freundinnen geworden, sie spielen und schlafen zusammen im Arm. Sie fressen gut und nehmen an Gewicht zu. Die leben nun seit über einer Woche im Tierheim, und ihre Bewegungen werden immer sicherer - sicher werden die Babys bald ihre ersten Schritte machen. Dann ist es an der Zeit, sie für ihre Rückkehr in die freie Wildbahn vorzubereiten.

Quelle: goodhouse.com

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