Martha May Ophelia Moon Tucker heiratete 1952 Leman Tucker. Die Hochzeit fand im Haus des Pastors statt, und alles war so perfekt, wie es nur sein konnte: eine rührende Zeremonie, Eheversprechen, große Liebe.

Es fehlte nur noch ein weißes Kleid - Marta ging in einem alten blauen Sonntagskleid, das ihr eine Freundin geliehen hatte, zum Altar. Obwohl sie kein Hochzeitskleid und keinen richtigen Altar hatte, erinnert sich die 94-jährige Martha noch heute an diesen glücklichen Tag.

Wie kam es, dass Martha kein kanonisches Hochzeitskleid hatte? Es ist nicht so, dass sie so arm war und schon gar nicht, dass sie kein weißes Kleid wollte. Damals, 1952, konnte Martha in ihrem Heimatstaat Alabama ein Brautmodengeschäfts nicht betreten. Weder ein weißes Kleid noch ein Schleier stand einer Frau ihrer Hautfarbe zur Verfügung.

Die Zeiten haben sich geändert. Die 94-jährige Dame ist ein angesehenes Mitglied der Gemeinschaft, sie erhielt sie sogar eine Belobigung vom Stadtrat dafür, dass sie 63 Jahre lang bei den Wahllokalen half.

Martha hat 11 Enkel, 18 Urenkel und sogar einen kleinen Ururenkel. Die ganze Familie verehrt die Großmutter, ihre Matriarchin, wie sie sie nennen.

Vor nicht allzu langer Zeit sah Marthas Enkelin Angela mit ihrer Großmutter eine alte Komödie mit Eddie Murphy "A Trip to America". In der Geschichte kommt ein afrikanischer Prinz inkognito in die Staaten, um seine ideale Braut zu finden.

Lustige Abenteuer erwarten ihn, Hindernisse stehen seiner Liebe im Weg, doch im Finale gewinnt die Liebe. Der Film endet mit einer großen Hochzeit zwischen dem Prinzen und seiner Auserwählten. Und in diesem Moment gab eine ältere Amerikanerin zu, dass sie sehr traurig war, weil es in ihrem Leben kein weißes Kleid gab.

Die Enkelinnen setzten ihre Großmutter ins Auto und fuhren zum luxuriösen Hochzeitssalon David's Bridal. Martha ließ sich im Auto schminken, und als sie am Ziel ankam, wartete ein luxuriöses weißes Kleid mit anmutigen Stickereien und einem funkelnden Gürtel schon auf sie.

„Ich habe mich wie eine Prinzessin gefühlt“, gibt Martha zu.

Die Enkelinnen gaben an, dass ihre Großmutter so viel für sie gemacht hat, dass sie ihr mindestens ein perfektes Hochzeitskleid schenken wollten.

Es war so einfach, ihren Traum zu erfüllen! Jetzt plant ihre Familie eine Hochzeitszeremonie. Martha ist einfach froh, dass sie sich vor ihrem Tod dennoch ihren Traum erfüllt und sich wie eine Prinzessin im weißen Kleid gefühlt hat.

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Quelle: goodhouse

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