Der kleine Ziegenbock geriet in Stich – er war in einem Abflussrohr gefangen, nachdem ein Regenguss den Stall überflutet hatte. Ein neuer Sturm nahte, so dass die Arbeit des Feldteams der Organisation „Arizona Society for the Protection of Animals“ geradezu heroisch war. Sie arbeiteten zwei Tage lang, gaben nicht auf. Sie wussten, dass das Tier in großer Gefahr war. Sie haben es im letzten Moment gerettet.

Alles begann mit einem Anruf bei der Rettungsorganisation: Eine Frau namens Danielle sagte, sie sei von "gruseligen Schreien" aufgewacht. Sie klingelten aus dem Boden. Zuerst entschied sie, dass dieses Tier nach dem letzten Sturm irgendwie in die Erde gefallen war. Aber sie merkte schnell, dass es der kleine Ziegenbock ihres Nachbarn war, ein acht Monate altes Tierchen namens Donatello. Es steckt im Abflussrohr fest.

Vor Ort stellte es sich heraus, dass sich das Tier in einem 250 Meter langen Rohr befindet, das unter der Erde verläuft. Die Veterinärtechniker Andy Gallo und Sidney De Joy wussten nicht, wo sich der Ziegenbock unter der Erde befand, aber es war offensichtlich, dass er alleine nicht herauskommen wird. Dies erschwerte die zukünftige Rettungsaktion erheblich.

Der gerettete Ziegenbock. Quelle: goodhouse

Es war unmöglich, die Rettung zu verzögern. Die Sommermonate in Phoenix sind sehr heiß und das gefangene Tier könnte an Hitzschlag oder Dehydration sterben. Auf der anderen Seite sagten Meteorologen in ein paar Tagen einen weiteren Sturm.

Am ersten Tag versuchten die Retter zwei Stunden lang, das Tierchen unter der Erde zu finden – jedoch ohne Erfolg. Am nächsten Tag brachten die Techniker Ausrüstung mit – alles, was man brauchte, um den Beton und die 30 Zentimeter langen Rohrwände durchzubrechen. Die Retter verwendeten auch eine Spezialkamera, mit deren Hilfe sie den genauen Standort von Donatello ermitteln wollten.

Leider hat die Kamera nicht geholfen. Dann beschlossen sie, sich auf das Glück zu verlassen und begannen einfach, den Boden zu graben und an einer beliebigen Stelle das Rohr zu bohren. Manchmal hörten sie Donatellos verzweifelte Schreie - obwohl es Geräusche voller Entsetzen waren, beruhigten sie die Retter. Immerhin, wenn das Tier schreit, lebt es.

Nach drei Stunden harter Arbeit schlugen die Retter ein kleines Loch in das Rohr. Und sie sahen ein Auge darin.

Schließlich bohrten sie ein Loch, das groß genug war, um das Tier zu erreichen und es der verzweifelten Besitzerin zurückzugeben. Und das gerade noch rechtzeitig – schließlich brach der Himmel bald in einen Regenguss aus. Und am nächsten Tag war das Rohr schon halb voll Wasser.

Quelle: goodhouse

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