Ein besonderes Schmuckstück sollte ein Symbol für die Unabhängigkeit der Prinzessin nach der walisischen Scheidung sein - aber das war nicht geschehen.

Prinzessin Diana hat während ihrer Zeit im Palast viele glitzernde Auftritte mit dem einfallslosesten Schmuck absolviert. Seit ihrer Scheidung vom Kronprinzen hat Dee ihren Stil jedoch deutlich verändert - sowohl was ihre Kleidung als auch ihren Schmuck betrifft. Doch während die Prinzessin mit der Unterstützung von Gianni Versace ihre Outfits relativ schnell verwandeln konnte, war das beim Schmuck nicht so einfach.

Prinzessin Diana. Quelle: interesno.com

In Zusammenarbeit mit "Garrard and Company" entwarf sie ein besonderes Schmuckstück für die Aufführung von Schwanensee in der Royal Albert Hall. Das Collier mit Diamanten und Perlen aus der Südsee sollte Teil der so genannten Swan Lake Suite - ein Set aus Collier und Ohrringen. Diana gelang es, sich mit der Kette in der Öffentlichkeit zu zeigen, aber die Juweliere hatten keine Zeit, den zweiten Teil des Schmuckstücks anzufertigen - sie hatte bald darauf einen Autounfall und starb, bevor es fertiggestellt war.

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Zu dieser Zeit war das Schmuckhaus Garrard der offizielle Schmucklieferant der königlichen Familie. So schenkte Charles beispielsweise Lady Diana einen Ring aus dem Katalog eben dieser Marke, obwohl Experten erwartet hatten, dass Miss Spencer ein Familienerbstück bekommen würde, was eher der Windsor-Tradition entspräche.

Nach der Scheidung wandte sich die Prinzessin erneut an die Juweliere von "Garrard" und entwarf gemeinsam mit ihnen den Schmuck, der ihre Unabhängigkeit und ihr neues Leben symbolisieren sollte. Am 3. Juni 1997 zeigte sich Dee in der Öffentlichkeit mit einer von ihr selbst entworfenen Platinkette mit großen Diamanten und Anhängern aus fünf Perlen.

Prinzessin Diana. Quelle: interesno.com

Das Set erhielt den Spitznamen "Schwanensee", weil es von der Prinzessin getragen wurde, als sie zur gleichnamigen Aufführung kam. Zu diesem Zeitpunkt trug sie andere Diamantohrringe als die, die noch bei Garrard in Arbeit sind und zum Design der Halskette passen.

Die Prinzessin von Wales wird oft als erste Besitzerin des Colliers oder sogar des Sets bezeichnet, aber diese Aussage ist falsch - in Wirklichkeit hat sie das Collier einfach von der Firma "geliehen", wie man in solchen Fällen sagt. Zum Zeitpunkt ihres Todes hatte Diana den Schmuck nicht bei dem Juwelierhaus gekauft. Sechs Monate nach ihrem Tod verkaufte Garrard and Company das Set an einen privaten Käufer.

Prinzessin Diana. Quelle: interesno.com

Nach Angaben von Court Jeweler war der erste Käufer des Sets ein britischer Lord, der als Geschäftsführer der Londoner Finanzfirma Lehman Brothers tätig war. Gerüchten zufolge soll er das Set für seine Frau gekauft haben, aber sie mochte die Assoziation mit der verstorbenen Prinzessin nicht, und der Schmuck wurde nie benutzt. Im Jahr 1999 beschlossen sie, sie auf einer Guernsey-Auktion in New York zu verkaufen, wo sie von dem texanischen Geschäftsmann Jim McIngvale für weniger als eine Million Dollar erworben wurden.

Schmuck. Quelle: interesno.com

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Das zweite Mal wurde die Schwanensee-Suite im September 2010 in New York versteigert. Das ukrainische Ehepaar zahlte dafür 455.824 £ und lag damit deutlich unter dem Schätzwert der Auktion. Im Jahr 2017 verkaufte das Paar das Headset über das gleiche Auktionshaus in Guernsey. Das Los wurde von einem anonymen Käufer erworben.

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