Der amerikanische Fotograf Decker Nomura hat am Strand von Torrey Pines in San Diego eine äußerst beeindruckende Szene eingefangen. Bei einem Spaziergang sah er einen Pelikan, der einem Wanderfalken-Nistplatz zu nahe kam. Da die Wanderfalken zu dieser Zeit ihre Nester und Küken aktiv schützen, wurde der Pelikan sofort von dem wütenden Falkenvater angegriffen.
Der Pelikan hatte nicht vor, den Jungvögeln etwas anzutun, aber er erwischte sie trotzdem. "Als der Pelikan sich dem Nest des Wanderfalken näherte, begann der wachsame Falkenvater sein Nest zu verteidigen. Obwohl der Pelikan weder dem Nest noch den Küken etwas antun wollte. Ich hatte Glück, dass ich diese Aufnahmen machen konnte, denn Wanderfalken nisten normalerweise nicht lange", so der Fotograf.
Während der Brutzeit bewachen Wanderfalken ihr Nest und ihre Küken streng. Sie greifen an, wenn sie sich bedroht fühlen. In diesem Fall beschützte der Falke trotz des erheblichen Größenunterschieds seine Familie um jeden Preis. Bei dem Angriff kam glücklicherweise niemand zu Schaden - außer dem Selbstwertgefühl des Pelikans. Der Fotograf knipste ein paar Fotos und dann flog der Pelikan in die andere Richtung davon.
Wanderfalken gehören zu den seltensten nistenden Vögeln in den USA und insbesondere in San Diego. Ihre Zahl ist hier seit den 1940er Jahren aufgrund des weit verbreiteten Einsatzes von Pestiziden zurückgegangen.
Diese Vögel sind in den USA durch bestimmte Gesetze geschützt. Wanderfalken leben übrigens auf allen Kontinenten außer der Antarktis. Und ihre Fluggeschwindigkeit kann über 322 km/h betragen.
Quelle: petpop.сom
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