Nachdem die Energiekrise in den letzten Monaten zu deutlichen Preiserhöhungen im ganzen Land geführt hat und für Unmut gesorgt hat, kündigt der größte deutsche Energieversorger Eon nun an, im Spätsommer die Strom- und Gaspreise wieder zu senken. Dies wird Millionen von Kunden entlasten, wie das Unternehmen am 31. Mai in München bekannt gab.

Deutschlands größter Energieversorger kündigt eine lang ersehnte Preissenkung an.<!--EndFragment--> Quelle: hna.de

Der CEO von Eon, Filip Thon, erklärt: "Wir werden die Arbeitspreise für Millionen unserer Eon Strom- und Gas-Kunden im Spätsommer senken, und zwar durchschnittlich um 18 Prozent in der Grundversorgung Strom und 28 Prozent in der Grundversorgung Gas." Mit diesem Schritt erfüllt das Unternehmen sein Versprechen, den Spielraum für Preissenkungen zu nutzen, sobald er gegeben ist, so Thon. Sowohl Kunden in der Grundversorgung als auch Kunden mit Sonderverträgen können mit sinkenden Preisen rechnen.

Eon profitierte während des Höhepunkts der Energiekrise von einer "langfristigen Einkaufsstrategie" und konnte damit die historisch hohen Marktpreise abfedern. Inzwischen haben sich die sinkenden Tendenzen im Großhandel erfreulicherweise verfestigt, von denen nun auch der Kundenstamm des Unternehmens profitiert.

Die Preissenkungen sind noch vor Beginn der Heizperiode zum 1. September 2023 geplant, insbesondere in zahlreichen Gebieten der Grundversorgung. Kunden brauchen sich "um nichts zu kümmern und müssen nicht selbst aktiv werden" - das Unternehmen wird sie "selbstverständlich wie gewohnt mehrere Wochen im Voraus informieren", erläutert das Unternehmen.

Eon kündigt Entlastung für Kunden an. Quelle: hna.de

"Die Energiekrise hat uns alle gelehrt, wie schnell und unerwartet sich Märkte verändern können", so Filip Thon. Das Unternehmen nimmt die damit verbundene Verantwortung für Verbraucher und Märkte ernst. Eon versorgt in Deutschland 12 Millionen Haushalte mit Strom und über 2 Millionen Haushalte mit Erdgas.

Im Zuge der Energiekrise sind auch die Preise für Fernwärme astronomisch gestiegen. Millionen von Haushalten in Deutschland sehen sich Verbraucherschützern zufolge mit völlig überzogenen Kosten konfrontiert. Dies gilt auch für Eon-Kunden, bei denen teilweise drastische Nachzahlungen von bis zu 3000 Euro drohen. Vor kurzem haben Verbraucherschützer daher eine Musterklage eingereicht, um betroffene Kunden mit überhöhten Abschlagszahlungen zu unterstützen.

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