Marcos Rodríguez Pantoja lebte 12 Jahre lang unter Wölfen in den Bergen der spanischen Provinz Cordoba. Im Alter von 19 Jahren wurde er von der spanischen Guardia entdeckt und kehrte in die Zivilisation zurück. Aber auch jetzt, im Alter von 72 Jahren, hat er sich noch nicht an das Leben unter Menschen angepasst.

Marcos Rodriguez Pantoja wurde 1946 in Añora geboren. Als er drei Jahre alt war, starb seine Mutter, und sein Vater verließ den Jungen und zog zu einer anderen Frau in eine Nachbarstadt. Marcos wurde in die Berge gebracht, um einem alten Schafhirten zu helfen. Nach einiger Zeit starb der Hirte und das Kind blieb allein zurück. In einer der Höhlen fand er dann eine Wölfin und ihre Jungen, die den Jungen in ihre Familie aufnahmen.

Mann und Wolf. Quelle: interesno.com

Es ist unklar, wie Marcos inmitten der wilden Raubtiere überleben konnte, aber als er von zivilen Wachleuten entdeckt wurde, stieß er ein tierähnliches Brüllen aus. Marcos wurde in die Zivilisation zurückgebracht, aber er konnte sich nie an das Leben mit den Menschen gewöhnen. Irgendwann wollte er sogar zu den Wölfen zurückkehren, aber "es war nicht mehr dasselbe", die Wölfe sahen ihn nicht mehr als Bruder.

"Die Wölfe sind da, und wenn ich sie rufe, antworten sie, aber sie kommen nicht in meine Nähe. Ich rieche wie ein Mensch, ich benutze Parfüm."

Mann und Wolf. Quelle: interesno.com

Marcos sagt, seine letzten glücklichen Erinnerungen seien die an das Leben mit den Wölfen, an die "Frau", die ihm zum ersten Mal mütterliche Liebe entgegenbrachte, und an ihre Jungen, die ihn wie einen Bruder aufnahmen. Sie lehrten ihn, wie man in der Wildnis überlebt, und zeigten ihm, welche Pilze und Beeren sicher zu essen sind und welche giftig. Marcos erinnert sich, dass er in Höhlen mit Fledermäusen, Schlangen und Hirschen schlief.

Mann und Wolf. Quelle: interesno.com

Doch diese glücklichen Jahre endeten, als er vor 53 Jahren entdeckt wurde. Seitdem ist das Leben von Marcos aus den Fugen geraten. Er sagt, er sei betrogen, ausgenutzt und ausgelacht worden, weil er wenig über Fußball und Politik wisse.

Marcos lebt heute in einem kleinen Dorf in der Provinz Orense. Trotz seiner allgemeinen Enttäuschung über das Leben mit den Menschen ist Marcos froh, dass er wenigstens von einigen seiner Nachbarn als einer der ihren akzeptiert wird.

Mann. Quelle: interesno.com

Der Mann spricht gerne mit Kindern über die Liebe zu Tieren und die Notwendigkeit, die Umwelt zu schützen. Manchmal wird Marcos sogar eingeladen, an Schulen Vorträge zu halten. Offenbar sind Kinder die Menschen, in deren Gesellschaft sich Marcos am wohlsten fühlt.

Quelle: interesno.com

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