Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kam zu einem offiziellen Besuch nach Kyiv. Dies ist seine erste Reise nach der Ukraine seit dem Beginn der massiven Invasion Russlands.

Bei der Ankunft in der Hauptstadt wandte sich Steinmeier an die Ukrainer und erklärte, Deutschland werde die Ukraine wirtschaftlich, politisch und militärisch unterstützen. Er wandte sich auch eine an die Deutschen und sagte, dass die Ukrainer Hilfe brauchen.

„Vergessen wir nicht, was dieser Krieg für die Menschen hier in der Ukraine bedeutet. Wie viel Leid, wie viel Zerstörung. Die Menschen in der Ukraine brauchen uns“, forderte er.

Steinmeier in Kyiv. Quelle: focus.com

Auch vor dem Hintergrund des intensiven Beschusses ukrainischen Territoriums durch Russland mit Drohnen, Marschflugkörpern und Raketen sei es ihm wichtig, ein Zeichen der Solidarität mit den Ukrainern zu setzen, betonte der Bundespräsident.

Eigentlich sollte Frank-Walter Steinmeier am 20. Oktober die Ukraine besuchen, doch der Besuch wurde aus Sicherheitsgründen wegen der Bombardierung Kyivs durch Raketen und Drohnen abgesagt. Die Sicherheitsbehörden und das Auswärtige Amt rieten ihm davon ab, sodass der Besuch verschoben wurde.

Andere Präsidenten besuchten jedoch weiterhin Kyiv. So besuchte der Schweizer Präsident Ignazio Cassis die ukrainische Hauptstadt am selben Tag, an dem der deutsche Bundespräsident dort sein sollte.

Gescheiterte Reise im April

Am 12. April wurde es bekannt, dass Steinmeier bereit war, mit Delegationen aus Polen, Litauen, Lettland und Estland nach Kyiv zu reisen, aber die ukrainischen Behörden hielten seine Anwesenheit für unerwünscht. Journalisten schrieben, dies liege an seiner engen Beziehung zu Russland in den letzten Jahren.

Bundeskanzler Olaf Scholz sagte wegen solcher Nachrichten, er beabsichtige nicht, die Ukraine zu besuchen, bis der Bundespräsident dort empfangen worden sei. Danach führten Volodymyr Zelensky und Frank-Walter Steinmeier ein Telefonat, in dem sie sich darauf verständigten, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und sich auf die zukünftige Zusammenarbeit zu konzentrieren.

Quelle: focus.com

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