Über dem heiligen tibetischen See Yamzhog Yumco erhebt sich eine kleine Insel, die durch einen schmalen Damm mit dem Ufer verbunden ist. Auf dieser Insel lebten jahrzehntelang die einsamsten Mönche.

Es gibt dort jetzt einen Tempel von Rituo, in dem nur eine Person lebt - Ahwang Pinchuo. Er verbringt seine Wochentage ganz alleine, meditiert, liest Sutras und zieht Wasser aus dem See.

Der Rituo-Tempel. Quelle: travelask

In Tibet gelten nicht nur Berge, sondern auch Seen als heilig. Mönche und Einheimische glauben, dass Yamzhog Yumco  die Heimat von Gottheiten ist, die spirituelle Kräfte haben. Deshalb ist der Stausee zu einem Wallfahrtsort geworden: Sowohl Mönche als auch Einheimische kommen hierher.

Schöne Landschaften des Sees. Quelle: travelask

Yamzhog Yumco ist einer der größten Süßwasserseen in Tibet: Er ist mehr als siebzig Kilometer lang. Es gibt eine Legende, dass es unmöglich sein wird, in Tibet zu leben, wenn der See verschwindet.

Er ist jedoch noch nicht vom Aussterben bedroht: Dies ist ein sehr malerischer Ort, der von vielen schneebedeckten Bergen umgeben ist und sich von zahlreichen Gletscherbächen ernährt. Aber ein sehr kleiner Prozentsatz der Reisenden kommt dorthin - der See ist zu weit weg.

Schöne Landschaften des Sees. Quelle: travelask

Anscheinend zieht diese Abgeschiedenheit die Mönche an: Es gibt eine kleine Insel am See, auf der sich der Rituo-Tempel erhebt. Es wird auch der einsamste tibetische Tempel genannt und seine Einsamkeit hat bereits etwa sieben Jahrhunderte gedauert. Hier lebt immer jemand, aber das ist nur eine Person.

Eine natürliche Frage, die sich aus den seltenen Reisenden ergibt, die es schaffen, nach Rituo zu gelangen: Wie kann man in solch einer Stille und Einsamkeit nicht verrückt werden? Aber Pinchuo scheint wie alle seine Vorgänger das Geheimnis des Seins begriffen zu haben: Vor Ahwang lebte hier ein anderer Mönch, der auch ganz allein Zeit verbrachte. Der Mönch meditiert viel, liest und sagt, dass sein Glaube und seine Stärke ihn unterstützen.

Schöne Landschaften des Sees. Quelle: travelask

Trotzdem besuchen ihn manchmal seltene Gäste: Sie alle feiern die unglaubliche Abgeschiedenheit und surreale Landschaft, die sich vom Tempel aus öffnet. Die Betrachtung der Welt kann den Glauben definitiv stärken, Kraft geben. Möchten Sie mindestens ein paar Tage in einer so abgelegenen Ecke verbringen?

Quelle: travelask

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