Für Fabienne Cousteau, Enkels des legendären Ozeanforschers Jacques-Yves Cousteau, ist Wasser eine Lebenseinstellung.

Als Aquanaut, Ozeanverteidiger und Dokumentarfilmer hat Cousteau sein Leben dazu gewidmet, in die Fußstapfen seines Großvaters zu treten und die Geheimnisse des Unterwasserlebens zu lüften. Jetzt konzentriert er sich auf ein neues Ziel - die Schaffung der weltweit größten Unterwasserforschungsstation.

Foto:fishki.net

Unterwasserforschungsstation "Proteus", benannt nach der mythologischen Meeresgottheit - die Idee von Fabienne Cousteau, Enkel des legendären Forschers des Weltozeans Jacques-Yves Cousteau (1910-1997).

Die 370 Quadratmeter große Unterwasserbasis, die kürzlich von Cousteau enthüllt wurde, wird die größte in der Geschichte sein. Zum Vergleich: Die einzige heute existierende Wassermann-Forschungsstation ist winzig. Cousteau plant, die Station bis 2023 zu bauen.

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Bei der Erstellung des Basisprojekts arbeitete Cousteau mit mehreren Forschungszentren und der Firma Fuseproject zusammen. Proteus wird auf dem Erbe der Unterwasserbasen aufgebaut, die Jacques Cousteau in den 1960er Jahren geschaffen hat, und macht einen großen Schritt nach vorne.

Ausgestattet mit hochmodernen Labors wird sich die Station vor der Küste von Curacao in der Karibik in einer Tiefe von 18 Metern befinden.

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Proteus ist eine zweistöckige Konstruktion, die auf mehreren "Beinen" steht und gleichzeitig Platz für bis zu 12 Personen bietet.

Der Raum der Zentralstation ist von Kapseln umgeben, in denen Wohnräume, Labors, medizinische Einrichtungen und Badezimmer untergebracht sind. Bullaugen und Oberlichter lassen so viel natürliches Licht wie möglich herein.

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Proteus 'Hauptaufgabe ist es, das Studium des Tiefseelebens und des Meeresbodens zu erweitern. Immerhin sind die Weltmeere, die 70 Prozent der Erdoberfläche einnehmen, immer noch voller ungelöster Rätsel.

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80 Prozent des Meeresbodens sind noch nicht vollständig erforscht oder kartiert. Jetzt sammeln Cousteau und seine gemeinnützige Organisation, das Fabien Cousteau Ocean Training Center, die Geldmittel, die für den Bau und Betrieb der Station in den ersten drei Jahren erforderlich sind (ca. 135 Mio. USD).

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Durch dieses Projekt hofft er, das Bewusstsein für die Notwendigkeit zu schärfen, die Meeresforschung fortzusetzen.

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