Der International Aquaculture Stewardship Council (ASC) drängt Großbritannien, das Tierschutzrecht auf Fisch auszudehnen.

Die Organisation, die ein globales Zertifizierungsprogramm für Meeresfrüchte aus landwirtschaftlicher Zucht beaufsichtigt, besteht darauf, dass die Fische „Stress, Angst und Schmerz“ empfinden. In dieser Hinsicht müssen Fische auf humanere Weise getötet werden.

Nach ASC-Standards müssen Fische betäubt werden, bevor sie getötet werden.

„Wie andere Tiere sind Fische intelligente Kreaturen, die vor unnötigem Leiden geschützt werden müssen“, sagte Nick Palmer, Leiter der britischen Niederlassung der Tierrechtsorganisation Compassion in World Farming.

Man züchtet Fisch. Quelle: focus.com

In Schottland, wo die Lachszucht weit verbreitet ist, hat die Industrie nach eigenen Angaben bereits „die höchsten Standards für Tiergesundheit und Tierschutz“ erreicht. Es wird hier betont, dass alle Fische betäubt werden, bevor sie getötet werden.

Die Autoren des Artikels geben an, dass bis 2030 gezüchtete Meeresfrüchte den weltweiten Verzehr von Wildfisch übersteigen werden.

Gleichzeitig versucht auch der Marine Stewardship Council (MSC), entsprechende Standards für Wildfangfisch einzuführen.

Wild gefangene Fische sterben normalerweise an Deck von Fischerbooten. Wie Journalisten schreiben, werden gefangene Fische selten betäubt und können vor dem Tod ausgenommen werden.

Solchen Konsultationen zu neuen Standards für die Aquakultur folgen jahrelange wissenschaftliche Debatten darüber, wie sich Fische anfühlen können.

„Jetzt gibt es viele wissenschaftliche Beweise dafür, dass Fische Schmerzen haben können, und viele Regierungsbehörden erkennen dies bereits an“, sagt Lynn Sneddon, Dozentin am Fachbereich Biologie und Umweltwissenschaften an der Universität Göteborg.

Sie ist sich sicher, dass Fische den gleichen Schutz wie Säugetiere bekommen sollten.

Quelle: focus.com

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