Point Spencer ist ein Ort in Alaska, der zu verschiedenen Zeiten unterschiedlich aussah. Manchmal war es Land, manchmal war es Meer. Heute können Wissenschaftler hier einzigartige Entdeckungen machen.

Unter dem Mikroskop vergrößert sieht der Sand wie glänzende Halbedelsteine ​​aus, schreibt Atlas Obscura.

Sie sind Partikel, die eine breite Palette von Mineralien darstellen. Sie enthalten grünlichen Olivin sowie blaugrünen Glaukonit und orangefarbenen Quarz. Diese Kombination sagt viel über die Entstehung von Point Spencer aus.

Jahrelang lag dieser Ort mehr als 800 Kilometer landeinwärts. Es war das Zentrum von Beringia – dem Land, das Asien und Nordamerika in der letzten Eiszeit verband. Nach dem Schmelzen wurde es von Meerwasser überschwemmt. Gleichzeitig war Point Spencer der letzte Landpunkt. Wasser bedeckte diesen Ort erst vor sechstausend Jahren.

Point Spencer. Quelle: focus.com

Als die moderne Küstenlinie entstand, floss das Schmelzwasser durch die Mündung und das Imuruk-Becken ins Meer. Gleichzeitig gelangte Wasser mit unterschiedlichsten Materialien in das Becken. Alles hatte eine besondere mineralische Zusammensetzung. Dazu gehören Vulkangestein, schluffige Sedimente sowie Gold aus den Kigluwike-Bergen im Süden.

Durch verschiedene Strömungen entstand eine Art „Haken“ hinter der Mündung. Die Strömungen brachten eine Vielzahl von Steinen, Sand und organischen Stoffen mit. All dies verteilte sich mäßig zwischen der Seward-Halbinsel und dem offenen Meer. So entstand eine Landzunge und die angrenzende Bucht von Point Clarence blieb frei von Schlick.

Heute ist es bekannt, dass an diesem Ort auch der Handel florierte. Hier wurden Überreste gefunden, die zwischen 300 und 600 Jahre alt sind. Die Menschen versuchten trotz der schwierigen Bedingungen hier zu leben.

Im 20. Jahrhundert nutzte die US-Armee diesen Ort. Für einige Zeit gab es dort das höchste Gebäude in Alaska - einen Funknavigationsturm. Es wurde jedoch abgebaut.

Heute gibt es Pläne, in Port Spencer eine Forschungsstation und einen neuen Hafen zu bauen. Aber die Wellen, die darüber spülen, hinterlassen immer eine Reihe winziger Juwelen.

Quelle: focus.com

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