In 80 Jahren werden laut UN-Prognose mehr als 11 Milliarden Menschen auf der Erde leben. Das Bevölkerungswachstum wirkt sich sogar noch stärker und oft negativ auf die Natur aus. Eine der Möglichkeiten, die Erde davor zu bewahren, zu einer riesigen Müllhalde zu werden, wird die Kolonisierung anderer Planeten sein, und man kann mit dem Mars beginnen. Auf diesem Planeten kann man ein irdisches Ökosystem erschaffen.

Der Ingenieur Paul Smith von der University of Bristol, Großbritannien, schlägt vor, auf dem Mars ein Naturschutzgebiet zu errichten, das als psychologischer Zufluchtsort und botanischer Garten für potenzielle Kolonisten auf dem Roten Planeten dienen soll. Diese Reserve kann unter einer riesigen Kuppel auf der Marsoberfläche angelegt werden.

Eines der Projekte einer Kolonie auf dem Mars. Quelle: focus.com

Einige Wissenschaftler glauben, dass die Besiedlung anderer Planeten und damit die theoretische Verringerung der negativen Auswirkungen auf die Natur der einzige Weg ist, unsere Spezies zu retten.

Smith ist der gleichen Meinung. Er glaubt, dass das unkontrollierte Wachstum der Erdbevölkerung das gesamte Ökosystem des Planeten erheblich schädigen wird. Daher ist es notwendig, neue Kolonien auf dem Mars zu gründen und den Planeten vielleicht sogar einem partiellen Terraforming zu unterziehen.

Natürlich unterscheiden sich die Bedingungen auf dem Mars erheblich von denen auf der Erde. Dort ist es viel kälter, der Planet ist trockener und hat eine ganz andere Atmosphäre. Aber auf der anderen Seite gibt es laut Wissenschaftlern unter der Oberfläche des Planeten große Wassereisreservoirs.

Wenn man diese und andere Ressourcen des Mars nutzt, kann man auf dem Planeten eine Kuppel mit kontrollierter Atmosphäre bauen. Es lohnt sich auch, die Tatsache zu berücksichtigen, dass lokale Gesteine ​​reich an Elementen sind, die beim Anbau von Landpflanzen helfen können. Es ist jedoch erwähnenswert, dass dem Marsboden eine Reihe essentieller Mikroelemente sowie bodenbereichernde Mikroorganismen fehlen.

Aber Smith schlägt nicht vor, die gesamte Marsoberfläche zu terraformen. Stattdessen schlägt er vor, terrestrische Waldgebiete innerhalb solcher Kuppeln zu schaffen, die effektiv als Oasen dienen und Marskolonisten auch andere Vorteile bieten würden.

"Es wird eine Art natürliches Refugium, ein Naturschutzgebiet, das aus den wertvollen Ressourcen gewonnen werden können", sagt Smith.

Ein bisher ungelöstes Problem in Smiths Projekt ist die sehr hohe Sonnen- und kosmische Strahlung auf dem Mars, und es bleibt die Frage, ob das Magnetfeld die Vegetation anders als auf der Erde nicht beeinflussen wird.

Quelle: focus.com

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