Vor einem Jahr ging Juliet, die Besitzerin von Pitbull Peggy, wie immer im Hundepark spazieren. Während der Hund mit seinen Freunden herumlief und auf dem Rasen herumtollte, bemerkte seine Besitzerin plötzlich etwas Ungewöhnliches im Gras.

Bei näherer Betrachtung stellte sie fest, dass es sich um ein australisches Elsterküken handelte. Es sah äußerst erbärmlich aus, seine kaum geschlüpften Federn waren mit Dornen, Dreck und Stroh bedeckt.

Juliet rief ihren Mann an, und sie begannen, das Küken zusammen zu beobachten. Nach ein paar Stunden stellten sie fest, dass die Eltern zum Küken nicht kamen.

Natürlich kam es nicht in Frage, das Küken im Park zu lassen, und die Beiden trafen eine verantwortungsvolle Entscheidung: Sie würden sich um den Vogel kümmern und ihn vor dem Sterben bewahren. Juliet hob den Kleinen vom Boden auf und brachte ihn nach Hause.

Als sie dem Küken Erste Hilfe leisteten und es mit speziellem Vogelfutter fütterten, war es an der Zeit, das neue Mitglied dem Hund vorzustellen. Der Hund war begeistert. Er war offensichtlich sehr an der sonderbaren Kreatur interessiert, aber er hatte Angst.

Der Pitbull wurde früher von Elstern gemobbt, und er wusste genau, was dieser kleine scharfe Schnabel wert war. Sobald der Vogel in seine Richtung ging, sprang der Hund erschrocken zurück. Aber sie versteckte sich nicht und griff nicht an – und das war schon ein gutes Zeichen.

Woche für Woche pflegten Peggys Besitzer die Elster, die sie Molly nannten, und sorgten für einen freundschaftlichen Kontakt zwischen ihr und dem Hund. Sie gaben ihnen Leckereien, wenn sie in der Nähe von einander waren, spielten mit beiden. Der Grad der Wachsamkeit nahm ab, aber es war immer noch schwierig, es Freundschaft zu nennen.

Aber eines schönen Tages ging Molly selbst zu Peggy und legte sich neben sie – und der Hund wich nicht zurück, sondern drückte sich nur näher, vorsichtig, um dem winzigen Wesen, das so viel kleiner ist als sie, keinen Schaden zuzufügen.

Dies war der Beginn der zärtlichsten Freundschaft. Die Elster schien sich selbst für einen Hund zu halten: Sie lag auf dem Rücken, hielt sich den Bauch und schlief in einer Umarmung mit Peggy.

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Aber natürlich blieb Molly ein wilder Vogel, und Juliet beschloss, ihre Freiheit nicht einzuschränken: Die Elster fliegt ein und aus, wann immer sie will.

 Das Lustige ist, dass der Vogel das Bellen gelernt hat, genau wie sein älterer Freund. Molly fängt an zu bellen, wenn jemand durch das Tor geht oder an die Tür klopft - und selbst die Besitzerin kann nicht immer verstehen, wenn ein Vogel bellt, und wenn ein Hund bellt, sind sie sich so ähnlich.

Quelle: goodhouse

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