Seit einigen Jahren leidet der ehemalige Boxprofi René Weller, nun 69 Jahre alt, an einer schweren Demenzerkrankung. Die Boxlegende erhielt vor fast zehn Jahren die Diagnose Demenz, und seitdem hat sich sein Leben grundlegend verändert. Es ist kaum zu leugnen, dass nichts mehr so ist, wie es einmal war.

Die Krankheit von René hat mittlerweile einen so weit fortgeschrittenen Zustand erreicht, dass seine Ehefrau Maria, die sich liebevoll um ihn zu Hause kümmert, an ihre Belastungsgrenze gelangt ist. Kürzlich gab sie unter Tränen zu: "Mein René hat seine Reise bereits angetreten."

René Weller. Quelle: bunte.de

René verbringt mittlerweile fast die meiste Zeit im Bett und schläft viel. Er erkennt Maria meistens nicht mehr und muss von ihr gefüttert werden. Der einstige Champion spricht kaum noch und lebt in seiner eigenen Welt. Doch an manchen Tagen reagiert er noch immer auf seine Mitmenschen, so auch auf Peter Althof (67), einen Promi-Bodyguard. Peter ist seit 45 Jahren mit Weller befreundet und hat ihm nun einen emotionalen Besuch am Krankenbett abgestattet.

Beiden kamen die Tränen, als sie sich nach langer Zeit wiedersahen. Peter erzählte: "Dieses Treffen hat uns beide sehr bewegt. Mir standen die Tränen in den Augen." Der Promi-Leibwächter sprang spontan mit seiner Ehefrau Sandra (49) in seinen VW Tiguan und fuhr von Nürnberg nach Pforzheim, um seinen treuen Weggefährten zu besuchen.

"Drei Stunden habe ich mit ihm verbracht. Ich hielt seine Hand und fragte immer wieder: 'Hey Macho Man, wie geht es dir?' Dann wusste René, dass ich es bin, und streifte mit seiner Faust mein Kinn. Eine Träne lief ihm über die Wange. Mir erging es nicht anders."

Althof und Weller hatten damals bei den Dreharbeiten zu dem Film "Macho Man" zusammengearbeitet, wodurch der Spitzname entstand. Peter hofft, dass Weller ihn im Oktober zur Premiere des Films "Macho Man 3" begleiten kann, aber ob Weller das gesundheitlich schafft, ist fraglich.

René Weller und <!--StartFragment-->Peter Althof. Quelle: bunte.de

Die Antwort darauf kennt wahrscheinlich nur Maria, Wellers Ehefrau. Die beiden sind seit zwanzig Jahren durch dick und dünn gegangen, und auch jetzt, in der wohl schwersten Zeit ihres gemeinsamen Lebens, stehen sie Seite an Seite.

Seit der Diagnose pflegt Maria ihren René und weicht ihm nicht von der Seite. Selbst die Ärzte in der Klinik haben bemerkt, wie er ständig nach Marias Hand sucht. Man sagte ihr sogar, dass er "ganz schnell von dieser Welt gehen würde", wenn sie ihn jemals weggeben würde. Für die Frau des ehemaligen Boxers kommt das nicht infrage. Solange es ihr möglich ist, will sie sich um ihn kümmern.

Derzeit wird Maria von einer Haushaltshilfe unterstützt. Und auch für den Fall, dass Maria die Pflege ihres Mannes nicht mehr auf diese Weise bewältigen kann, hat sie vorgesorgt: "Ich habe eine sehr gute Freundin, mit der ich alles vereinbart habe. Wenn es schlimmer wird, kommt sie und hilft mir."

Ein Pflegeheim kommt für sie auf keinen Fall in Frage. Allerdings hat sie Weller bereits in einem Hospiz angemeldet. "Wir haben vor Jahren diese Einrichtung besucht. Die Mitarbeiter kümmern sich sehr liebevoll um schwer kranke Menschen. Das hat uns gefallen. Wenn es gar nicht mehr geht, soll er dort seine letzten Tage verbringen", erklärte die Frau des Boxers in einem Gespräch mit "bild.de".

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